Jugendarbeit

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 Ansprechpartnerin ist die Gemeindepädagogin Inge Seemann.

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Abenteuerwoche in Gries / Ötztal (vom 27. Juli – 04. August 2018)

Abenteuerwoche in Gries / Ötztal

 

Vom 27. Juli – 04. August 2018 bietet die evangelische Jugendarbeit in Kooperation mit der städtischen Jugendarbeit Hochheim Abenteuertage im Ötztal an. Natur erleben, unglaubliche Landschaften entdecken, gemeinsam hohe Gipfel erstürmen, in Bergseen baden und abends in der urigen Bergstube leckere Gerichte zubereiten und genießen, sind Programmpunkte dieser Fahrt.

Unser Selbstverpflegerhaus liegt in Gries im Ötztal und bietet reichlich Platz zum Spielen, Kochen und Entspannen.

Das Angebot richtet sich an alle Hochheimer Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren, der Unkostenbeitrag beträgt für die Fahrt incl. Verpflegung, pädagogischer Betreuung und Programm 250,00 €.

 

Nähere Informationen erhalten sie bei Inge Seemann unter 0177 8232146, Anmeldungen gibt es Pfarrbüro der Evangelischen Kirche oder im Jugendhaus und im Mädchentreff.

               

Abenteuerfreizeit im Montafon

12 Jugendliche, drei ehrenamtliche Betreuer und eine Erlebnispädagogin verbrachten 9 Tage in Latschau im Rätikon, um Abenteuer zu erleben und sich den Herausforderungen in den Alpen zu stellen.  Absoluter Höhepunkt der Woche war die Hüttentour auf die Totalphütte mit anschließender  Besteigung der 2965 m hohen Schesaplana, der höchste Berg des Rätikon über dessen Gipfel die Staatsgrenze zwischen Österreich und der Schweiz verläuft.

Aber es sind nicht die Vermessungszeichen und die Exaktheit der nüchternen Seehöhe, die die Gruppe zu solch anstrengenden Touren aufbrechen lassen, sondern wohl vielmehr der Gipfel selbst.  Hier, wo die Welt zu Ende geht und der Blick in die Unendlichkeit schweift, fühlt sich jeder in der Gruppe geborgen und kann gleichzeitig seinen  eigenen Gedanken nachgehen.

Sich gemeinsam ein Ziel setzten und sich auf den Weg machen, wissentlich, dass man von der Gruppe getragen und nicht in Stich gelassen wird, andere nach Kräften unterstützten und seinen Teil dazu beitragen, dass alles gelingt, ist wohl der  Grund die Strapazen auf sich zu nehmen.  Steinige Passagen, mit Ketten versicherte Kletterstellen  und wegloses Gelände warten auf die Gruppe. Gegenseitige Rücksicht und Hilfestellungen sind bei allen selbstverständlich. Kein gefährlicher Übermut hat hier Platz, sondern nur die Achtsamkeit für sich selbst und seine Weggefährten. Der Gipfel am Ende ist dann, egal wie hoch, immer ein kleines Fest.

 Ein weiterer Tag steht noch einmal ganz im Sinne des Felserlebnisses: Mit Gurten und Seilen bepackt, geht es zum nahegelegenen Kletterfels. Nach einer Einführung in das Sichern und die Knotentechnik, werden die ersten Seile eingehängt und es kann losgehen. Fast wird der Fels gestreichelt, bis der richtige Griff gefunden ist und ein beherzter Zug einen höher bringt. Das Gefühl von seinem Kletterpartner gut gesichert zu sein, gibt Mut und Sicherheit. Das Vertrauen in den Fels und den Partner  lässt auch schwierige Stellen zu einer Genusskletterei werden und schnell stellt sich später am Abend die Frage, wer gibt mir im Alltag den äußeren und inneren Halt, um anstehende Aufgaben zu bewältigen.

Bei  besten Verhältnissen ging die Abschlusstour am letzten Tag auf den Sattel der Mittagsspitze, von dem aus fast alle Ziele der Woche zu sehen waren. Aus den Rucksäcken wurden Brote, Käselaibe, Würste und Schokolade geholt und mit großem Appetit alles aufgegessen. Alle sind sich einig, die Tage gingen viel zu schnell vorbei  und durch die tolle Gemeinschaft wurden die einzelnen Erlebnisse noch größer, tiefer und reicher.

Die Abenteuerwoche ist eine Kooperation zwischen evangelischer und städtischer Jugendarbeit, die  von Inge Seemann verantwortet wird. Cornelius Munck, Dominik Treier und  Lars Eric Hientzsch waren als ehrenamtliche Betreuer dabei und haben es somit ermöglicht, das abwechslungsreiche Programm zu gestalten und anspruchsvolle Bergtouren zu unternehmen. Die Fahrt wird auch im nächsten Sommer wieder angeboten. Der voraussichtliche Termin hierfür ist der 27. Juli bis 4. August 2018 sein.

Glück Tief

… sagen die Höhlenforscher bevor sie in die Tiefe fahren. Dorthin gehen, wo es dunkel, dreckig und eng ist, ist eine besondere Herausforderung und ein gleichermaßen großes Glück, wenn man sich traut. Ausgestattet mit hellen Kopflampen und Kleidung, die man richtig verschmutzen darf, ist eine Höhlentour ein ganz besonderes Erlebnis bei dem es viel zu entdecken gibt. 11 Jugendliche aus Hochheim haben gemeinsam mit ihren Betreuerinnen fünf Tage lang wilde Höhlen in der Hersbrucker Schweiz erkundet. Mit viel Mut, um durch enge Schlupflöcher zu kriechen und Trittsicherheit und Geschick, beim Klettern wurde zahlreche wilde Höhlen erkundet und so manches dabei entdeckt:  Während man zahlreiche Stalagmiten und die Höhlenspinne Meta Menardi noch relativ häufig sah, musste man schon relativ viel Geduld haben, um einen der pigmentlosen Springschwänze zu sehen, die sich gerne auf Wasseroberflächen aufhalten. Eine kleine Gruppe Jungs hat sich hierzu eine ganze Weile an den Höhlensee gelegt, bis die kleinen Insekten zu sehen waren.

An einem Abend zog die Gruppe dann bepackt mit Isomatten, Schlafsäcken und Gaskochern in den Wald, um die letzte Nacht in einer Höhle zu biwakieren.

Die übrigen Nächte war die Gruppe in einem gemütlichen Naturfreundehaus in Pommelsbrunn untergebracht, das als Ausgangspunkt zahlreicher Aktivitäten diente. Nur wenige Minuten entfernt lag ein wunderschöner Badesee mit großer Liegewiese, den alle Jugendlichen und ihre Betreuer nutzen um sich nach den Ausflügen abzukühlen.  Neben den Höhlenerkundungen standen auch noch eine Kanufahrt auf der Pegnitz und ein Klettersteig auf dem Programm.

Die Freizeit war ein Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Hochheim von Mirjam Ambrozic und Inge Seemann und konnte dank der ehrenamtlichen Mitarbeit von Louisa Munck und Richard Gertig umgesetzt werden.

Kletterfreizeit für ehrenamtliche Mitarbeiter

Der Sonne entgegen / Kletterfreizeit für ehrenamtliche Mitarbeiter

Die Daunenjacke anziehen, die Wollmütze auf den Kopf und dann geht es raus, um an der langen Tafel das Frühstück für die Gruppe vorzubereiten.  Morgens ist es auch in Südfrankreich noch bitter kalt und man kann die dicken Klamotten gut gebrauchen. Nach und nach stehen alle auf und um 9 Uhr sitzen 12 Jugendliche bzw. junge Erwachsene und drei  Erlebnispädagogen in der Morgensonne und Frühstücken. Es wird viel erzählt und diskutiert, denn auch wenn sich einige erst hier kennengelernt haben, eint sie alle, dass sie sonst selber Betreuer für verschiedene Aktionen der Jugendarbeit sind. Ehrenamtlich engagieren sie sich bei Freizeiten, im Konfikurs oder bei Ferienprogrammen: Ohne sie läuft nichts.

Aber wie ist es eigentlich so viel Verantwortung für Kinder und Jugendliche zu übernehmen und sich zu wagen immer wieder ins Ungewisse aufzubrechen? Was gibt mir Halt und auf wen oder was kann ich mich verlassen. Zentrale Fragen, die in den kommenden Tagen immer wieder behandelt werden.

Später werden die Seile und Sicherungsgeräte gepackt und ein neuer Tag am Fels beginnt, um zu erleben, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben an einem Seil hängt, dessen Ende ein Partner sichert.  Bereits mit den ersten Kletterzügen wird die gewohnte Perspektive verlassen und es beginnt die Auseinandersetzung mit der existentiellen Bedrohung, der Fallhöhe. Vertrauen in sich und  in seinen Partner können einen hoch hinauf bringen, aber auch Ängste zulassen und sie aussprechen, ist eine Fähigkeit, die an diesen Tagen trainiert wird.

Während Tags häufig nur in kurzen Kletterkommandos kommuniziert wird,  ist abends wieder viel Zeit, um das Erlebte zu reflektieren.  Der Fels und die Klettertouren sind eine starke Metapher für viele Bereiche im Leben und bei der naturgegebenen Ernsthaftigkeit des Kletterns werden viele Themen angesprochen.

Nach sechs erlebnisreichen Tagen, in denen viele neue Erfahrungen gemacht und neue Freundschaften geschlossen  wurden, wird ein letztes Mal in der Morgensonne der Kaffee getrunken und dann geht es zurück nach Hochheim. Und im Gepäck sind neben den staubigen Kletterhosen viele neue Eindrücke und viel Sonne und Energie für kommende Herausforderungen: Am Fels, bei der ehrenamtlichen Arbeit und für das sonstige Leben.

Die Fahrt war ein Angebot der evang. Jugendarbeit in Hochheim in Kooperation mit dem Stadtjugendpfarramt Wiesbaden und wurde von Denis Wöhrle, Nadja Heep und  Inge Seemann verantwortet.



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