Am 13. Juni 2021 wird der neue Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Hochheim am Main gewählt

Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben. Allen Wahlberechtigten geht rechtzeitig vor dem Wahltermin eine Wahlbenachrichtigung zu.

Für alle Mitglieder der Hochheimer Kirchengemeinde besteht bald wieder die Möglichkeit, die Zusammensetzung des zu wählenden zukünftigen Kirchenvorstandes mitzubestimmen.

Zur Teilnahme an der Kirchenvorstandswahl ist jedes Gemeindemitglied ab 14 Jahren berechtigt.

Der zukünftige Kirchenvorstand kümmert sich um die verschiedenen geistlichen, rechtlichen und finanziellen Bereiche des Gemeindelebens. Nutzen Sie Ihren Einfluss bei dieser demokratischen Wahl.

Sprechen Sie mit, entscheiden Sie mit; gehen Sie am

13. Juni 2021 zur Wahl Ihres Kirchenvorstandes.

Weitere Detail zur Wahl werden rechtzeitig bekannt gemacht.

Hier sehen Sie schon einmal

alle Kandidatinnen und Kandidaten die sich zur Wahl stellen.

 

 

Aufgaben des Kirchenvorstands

Der Kirchenvorstand leitet die Kirchengemeinde: Er entscheidet, in welche Richtung sich die Gemeinde entwickelt. Dafür muss er handfeste Beschlüsse fassen, schließlich geht es häufig um Geld und Gebäude, um Mitarbeitende und um zahlreiche Veranstaltungen der Gemeinde. Außerdem soll der Kirchenvorstand darauf achten, dass die missionarische Verantwortung in der Gemeinde zum Ausdruck kommt. 

Gottesdienst
Der Kirchenvorstand ist unter anderem für die Liturgie und die Gestaltung des Abendmahls zuständig. Er kann auch entscheiden, welche Teile des Gottesdienstes von Mitgliedern des Kirchenvorstands übernommen werden: Lesungen, Abkündigung, Austeilen des Abendmahls, usw. Auch die Kirchenmusik spielt eine große Rolle, denn Singen verbindet.

Seelsorge
Wusstest du eigentlich, dass Seelsorge nicht immer nur in einem Gespräch zwischen Pfarrer*in und einer anderen Person stattfinden muss? Auch du kannst, wie übrigens jede*r andere*r Christ*in auch Seelsorger*in sein.

Religiöse Bildung für alle Altersgruppen
Hierzu zählen zum Beispiel Taufunterricht und Konfiarbeit. Das bedeutet: Der Kirchenvorstand kann dafür sorgen, dass sich aus einem traditionellen „Konfirmandenunterricht“ eine „Arbeit mit Konfirmand*innen“ mit neuen Arbeitsformen entwickelt.

Das Wahrnehmen von diakonischen Aufgaben und gesellschaftlicher Verantwortung
Das kann ganz vieles bedeuten. Ein Beispiel könnte die Einrichtung von barrierefreien Zugängen sein, damit alle, egal ob Menschen mit Rollator, Krücken, Kinderwagen oder Rollstuhl, am Gemeindeleben teilnehmen können. Es kann auch darin bestehen, dass sich die Kirchengemeinde bei den Fragen der „weltlichen Gemeinde“ einmischt, z.B. bei den Fragen der Integration von geflüchteten Menschen oder bei der Gestaltung des Stadtkerns.

gelebte Ökumene
Vor Gott gibt es keine konfessionellen Grenzen. Deshalb gilt es, den Kontakt unter Christ*innen als selbstverständliche Gemeinschaft zu pflegen. Der Kirchenvorstand soll sich deshalb bemühen, die Zusammenarbeit mit den katholischen Christen zu pflegen. Das gilt auch für den Kontakt zu Menschen jüdischen Glaubens und zu anderen Religionen. Dies kann dann zu einer Zusammenarbeit führen, in dem jährlich wiederkehrende Gottesdienste und Feste gemeinsam gefeiert werden.

Vermögensverwaltung/Rechtliche Angelegenheiten und Personalführung
Darüber hinaus verwaltet der Kirchenvorstand auch das Vermögen der Gemeinde – er ist also für den Haushalt zuständig und muss darauf achten, dass nicht mehr Geld ausgegeben wird, als zur Verfügung steht. Außerdem vertritt er die Gemeinde in rechtlichen Fragen, wählt die Pfarrer*innen und beschließt alle Personalangelegenheiten. Er trägt die Mitverantwortung für die Seelsorge und die Gottesdienstgestaltung und ist gemeinsam mit den ehrenamtlichen und beruflichen Mitarbeitenden für das Gemeindeleben verantwortlich (Beispiele siehe oben). 

Damit all diese Aufgaben gelingen, sucht, beauftragt und fördert der Kirchenvorstand geeignete Personen für solche Jobs. In den Kirchengemeinden gibt es viele kompetente und begabte Menschen, die in den Veranstaltungen kaum auftauchen, aber punktuell bereit sind mitzumachen. Der Kirchenvorstand ist verantwortlich dafür, diese verborgenen Schätze zu entdecken, zu heben und ihnen den Raum zu geben, damit sie glänzen können.

(Auszug aus KV-Kompakt der EKHN)