Konzept

Wir haben das Konzept der halboffenen Gruppenarbeit.

Zu bestimmten Zeiten können die Kinder ihren Aktionsraum frei wählen.

Trotzdem hat jedes Kind eine Stammgruppe ("Rote Gruppe" und "Lila Gruppe") mit jeweils festen Bezugspersonen.

 

Ziele unserer Arbeit

Unsere Kindertagesstätte arbeitet familienergänzend im Altersbereich von 3 bis 6 (7) Jahren.
Unser Ziel ist es, die uns anvertrauten Kinder auf natürliche und angstfreie Weise in diesem Altersabschnitt zu fördern und zu begleiten.
Wir müssen uns immer wieder fragen, was Kinder brauchen, um sich in der Kindertagesstätte und in der Schule einleben zu können. Wir müssen berücksichtigen, dass jedes Kind
• einzigartig ist
• jedes Kind individuelle Fähigkeiten mitbringt
• Fehler machen darf, um angstfrei zu lernen
• Zeit braucht, um Erfahrungen zu machen

Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an der Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien.

• Kinder lernen, Verantwortung zu tragen für sich, für andere und für ihre Umwelt

• Kinder und Erwachsene lernen mit- und voneinander

• Kinder lernen, Entscheidungen zu treffen und Konflikte auszutragen

• Kinder wirken an der Gestaltung ihrer Lebenssituation in der Kita mit

• Kinder werden selbstständig

 

Entwicklungsphasen

Die Entwicklungsphasen in der Kindertagesstätte

3 - 4 Jährige: Die Erzieher sind neue Bezugspersonen. Sie vermitteln Schutz und Sicherheit, erklären Regeln und Grenzen. In dieser Zeit sind die wichtigsten Lernmittel der Kinder das "Beobachten" und das "Nachahmen". Auf diese Weise finden sie ihren Platz im Haus.

4 - 5 Jährige: Die Kinder lösen sich von den Erwachsenen, werden selbstständiger und festigen ihre Beziehungen zu Gleichaltrigen. Sie finden ihre Rolle und ihren Platz in der Kindergruppe. Sie lernen ihre Bedürfnisse zu äußern, einzufordern und auch zurück zustellen.

Mit 5 - 6/7 Jahren sind Kinder Persönlichkeiten, denen es immer besser gelingt:
• eigene Erfahrungen zu artikulieren
• Konflikte zu erkennen und zu lösen
• eigenes und fremdes Verhalten zu reflektieren
• ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten beim Spielen, Basteln, Werken, Turnen ... individuell zu entfalten

Angst, Wut, Trauer, Freude, Mut und Stolz sind Gefühlsbereiche, die die Kinder durchleben müssen, bis der neue Lebensabschnitt "Schule" beginnt.

Durch ständiges Ausprobieren und Üben haben die Kinder ihre Konzentration, ihre Ausdauer, ihren Mut und ihr Selbstvertrauen entwickeln können.

Wichtige Voraussetzungen für den Schritt in die Schule.

 

Elternarbeit

Gewählte Elternvertreter für den Kita - Ausschuss im Kita - Jahr 2011/2012

Die Erziehung im Elternhaus ist grundlegend für die Kinder.

Ab dem 3. Lebensjahr bietet die Kindertagesstätte eine familienergänzende, pädagogische Betreuung.

Die pädagogischen MitarbeiterInnen beteiligen die Eltern an dieser pädagogischen Arbeit und signalisieren ihnen:
• ein kontinuierlicher Kontakt ist notwendig
• ihre Mitarbeit ist wichtig
• wir stellen Ihnen unsere Kompetenz zur Verfügung

Unser gemeinsames Ziel soll sein:
• ein gutes Miteinander zum Wohle des Kindes
• die Ermöglichung einer optimalen Entwicklungsförderung für das Kind

Beispiele der Zusammenarbeit sind:
• Erkenntnisgespräche beim Bringen und Abholen
• Mitwirkung im Kindertagesstätten-Ausschuss
• Elterngespräche
• Gesprächsabende
• Planung, Beteiligung und Mitarbeit an verschiedenen Projekten, Festen und Aktionen
• Familiengottesdienste

 

Zusammenarbeit mit Anderen

In unserer Kindertagesstätte arbeiten wir nicht isoliert, sondern suchen zum Wohle der Kinder auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie:

• Frühförderstellen
• Logopäden
• anderen Kindertagesstätten in der Stadt oder im Dekanat
• Grundschulen
• Beratungsstellen
• Therapeuten

 

Was brauchen unsere Kinder

• Achtung
• Liebe und Geborgenheit
• das Gefühl, dass sie wichtig sind
• Zeit zum Ausprobieren
• Blick für ihre Umwelt
• Vertrauen
• Platz für ihre Gefühle
• Grenzen und Konsequenzen
• Förderung
• Lob
• Mut
• Verständnis
• Regeln
• Ruhe
• große und kleine Menschen
• Raum, Platz
• Bewegung und Zutrauen
• Selbstvertrauen
• Religion