Rückblick: Konfirmanden klettern

Ein Projekt kurz vor dem erneuten Lockdown

Am 29.Oktober kletterten die Konfirmanden und Konfirmandinnen an der Kletterwand der Mülldeponie in Wicker.

Ein Projekt, das Inge Seemann, Pauline Proske, Alexander Ditinger und Pfarrerin Mirjam Ambrozic noch kurz vor dem Lockdown erleben wollten. In zwei Kleingruppen ging es an die Wand und trotz Regen hatten alle einen riesen Spaß, besonders als es dunkel wurde und die Flutlichtanlage anging!

Rückblick auf den Erntedankgottesdienst am 25. Oktober in St. Peter und Paul

Auch unter Coronabedingungen ein freudiger, nachdenklicher und würdiger Erntedankgottesdienst

Am 25. Oktober um 18.00 Uhr feierten Pfarrer Meudt und Pfarrerin Mirjam Ambrozic einen ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Peter und Paul. Das diesjährige Thema war „Von Früchten und Früchtchen“. Unter Coronabedingungen wurde mit der Winzerfahne, den Weinmajestäten und den beiden PfarrerInnen eingezogen- mit Maske.
Auch unter Coronabedingungen wurde eine freudiger, nachdenklicher und würdiger Erntedankgottesdienst gefeiert. Am Ende gab es leider kein traditionelles Beisammensein mit einem Gläschen Wein, aber jeder Gottesdienstbesucher bekam einen Apfel aus dem Westerwald, der Heimat von Pfarrer Meudt.

 

Rückblick - Kultur in der Kirche - Matthias Ningel: „Kann man davon leben?“

In Aufgrund der aktuellen Gesundheits- und Hygienevorschriften wurde aus einer Veranstaltung gleich zwei Veranstaltungen, die nacheinander abliefen. Die Personenanzahl in der Kirche wurde auf maximal 30 Gäste pro Vorstellung begrenzt.

In seinem dritten Bühnenprogramm sinnierte Matthias Ningel vergnüglich über das Leben und die Frage, was man zum Leben braucht. Und was man nicht braucht…Hierzu grübelte er über Sinn und Unsinn von Internetrankings und der Smarthomekompatibilität von Kaffeevollautomaten, ergründete die gegenwärtige Hochkonjunktur von Beißschienen und unterscheidete Geiz von Sparsamkeit. Er übte frech Kritik, jedoch ohne im Pessimismus zu ertrinken.

Wo andere Kabarettisten den Zeigefinger erheben (einige sogar eher den Mittelfinger), hebt Matthias Ningel den Daumen und lenkt den Fokus weg von denen, die ohnehin viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen, hin zu denen, die mit ihren Ideen als Vorbild dienen können. Er verklappt keinen Missmut in den Köpfen seiner Zuschauer, sondern pflanzt zarte Sprösslinge der Zuversicht, huldigt zeitlosen Tugenden und entwirft keine Utopien. Er erlaubt es sich und seinem Publikum zu träumen: Träume von einer Welt mit Skandalmangel, liebevollen Deine-Mudda-Sprüchen, aber auch von Strip-Trivial-Pursuit und ungewöhnlichen aber erfolgreichen Flirt-Strategien.

Einen ausführlichen Rückblick der Hochheimer Zeitung finden Sie hier ...

 

Konfirmation zu Coronabedingungen

Pfrin. Ambrozic

Die 3 Konfirmationen haben am 5. September und am 20. September 2020 stattgefunden.

Anbei einige Impressionen der Konfirmationen.

Zur Hochheimer Zeitung einer Gruppe und zur Hochheimer Zeitung der anderen Gruppe!

Rückblick „Ökumene geht!...“ zum Exerzitienhaus

„Ökumene geht!...“ zum Exerzitienhaus

Am 19. September starteten 16 Teilnehmer bei herrlichem Sonnenschein im Zuge der Aktion in Richtung Kirchentag 2021.
Start und Ziel war das Exerzitienhaus in Hofheim.
Unterwegs luden Mitglieder des Runden Tisch Ökumene mit Impulsen zum Innehalten ein.
Mit Blick auf die Frankfurter Skyline beschäftigte die Gruppe die Frage, wo unser Platz in Gottes Schöpfung ist, um diese zu bewahren und zu gestalten.
Eine zweite Station lud ein, in Ruhe sich selbst zu begegnen und an der letzten Station unseren Nachbarn/ Mitmenschen bewusst wahrzunehmen.

Zurück am Exerzitienhaus schloss sich nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen ein interessantes und ermutigendes Gespräch mit Bruder Norbert an, der die vielfältigen Aufgaben der Franziskaner in der Region erläuterte. Ein weiteres Thema waren die durch die Pandemie notwendigen Einschränkungen und Veränderungen der üblichen Gottesdienstformen,  liebgewonnene Rituale, die momentan nicht stattfinden können, die uns aber Neues entdecken lassen.  So konnten auch die Teilnehmer und Mitglieder des Runden Tisch Ökumene von der lebendigen Ökumene in Hochheim berichten.  Mit einem Segensgebet zum Abschluss endete dieser bereichernde Nachmittag.

Weitere Aktionen noch in diesem Jahr sind in Planung, natürlich abhängig von den aktuellen Entwicklungen. Der Runde Tisch Ökumene wird dazu rechtzeitig  informieren.

U. Erb

Verabschiedung Pfrin. Christiane Monz-Gehring

in St. Peter und Paul - Ansprache des KV Vorsitzenden Wolfgang Weber

Artikel in der Hochheimer Zeitung ...

 

Liebe Christiane,

nach über 17 Jahren bei uns als Pfarrerin verabschieden wir Dich heute in den Ruhestand. Wir gönnen Dir die jetzt kommende Zeit, deshalb lassen wir Dich gerne ziehen. Andrerseits schwingt eine große Portion Wehmut mit, denn wir müssen von nun an auf Dich als Pfarrerin verzichten.

Du hast in diesen Hochheimer Jahren unsere Kirchengemeinde mit Deinem unermüdlichen Engagement positiv geprägt, warst den Menschen, die mit Dir Umgang hatten eine Bereicherung und hast auch über die Grenzen der Kirchengemeinde hinweg Zeichen gesetzt. Dein allzeit strukturiertes Tun war gepaart mit Offenheit und selbstkritischer Betrachtung.

Du hast alles mit voller Überzeugung und aus ganzem Herzen getan. Ich denke, wir alle konnten wahrnehmen, dass Dein Beruf für Dich auch Berufung ist.

Der Kritiker wird jetzt einwenden wollen, von einer Pfarrperson könne das erwartet werden. Das mag wohl sein. Aber auf der einen Seite der Waage liegt die Erwartung und auf der andern Seite kommt die Erfüllung dieser Erwartung zu liegen. Ich meine, Du hast die Waagschalen mindestens ins Gleichgewicht gebracht, oft hast Du die Erwartungen übererfüllt.

Alles hat seine Zeit, so auch Deine aktive Dienstzeit, die heute endet. Wenn man einen Stein ins Wasser wirft, kommt er nach einiger Zeit zur Ruhe. Die Wellen, also die Impulse, die er verursacht hat setzen sich aber weiterhin fort, stoßen irgendwo dagegen, werden in alle möglichen Richtungen reflektiert und verbreiten ihre Wirkung.

Und genauso bleiben uns am Ende des heutigen Tages viele der sichtbaren und unsichtbaren Dinge erhalten, die Du im Laufe der Jahre initiiert und mitgestaltet hast. Sichtbar wie zum Beispiel den runden Tisch Ökumene oder den Umsonstladen, unsichtbar die zahlreichen Denkanstöße die Du gegeben und den mannigfaltigen Trost den Du gespendet hast.

Wir müssen heute nicht nur Dich ziehen lassen, sondern zwangsläufig auch Deinen lieben Mann Andreas hergeben.

Lieber Andreas!

Oft, wenn Du Feierabend hattest und ihn mit Christiane hättest genießen können, kamen der Kirchenvorstand, ein Ausschuss, eine abendliche Besprechung, gewissermaßen „um die Ecke“ und haben Deine Gattin mit Beschlag belegt. Aber Du hast nicht nur geduldig gewartet, sondern warst selbst ehrenamtlich aktiv in unserer Gemeinde unterwegs. Du hast mit dafür gesorgt, dass die homepage der Kirchengemeinde ansprechend aussieht und immer aktuell ist, du warst einer der Motoren des Café Vielfalt und standst bei vielen Gemeindefesten an Töpfen und Pfannen, um nur einiges aus deinem Aktivitätsspektrum zu nennen. Für all Deinen unermüdlichen Einsatz gebührt Dir ein großes, herzliches Dankeschön! Auch diese Lücke, die Du hinterlässt gilt es jetzt zu schließen.

Liebe Christiane, du hast eben Deinen Talar abgelegt. Wie Du weißt, ist es in unserer Kirchengemeinde guter Brauch, dass Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand zuweilen mit uns Gottesdienst feiern. Und das nicht als beobachtender Gottesdienstbesucher sondern ganz vorn stehend. Hänge also Deinen Talar bitte nicht an den sprichwörtlichen Nagel, sondern verwahre ihn zu Hause immer griffbereit. Keine Sorge, bevor wir bei Dir anklopfen, gönnen wir Dir schon eine ausreichende Vakanzzeit. Aber auch ohne zu arbeiten, bist Du bei uns jederzeit willkommen.

Wir verabschieden dich heute in den Ruhestand, so der offizielle Begriff. In deinem Fall darf man keinesfalls Ruhestand mit Stillstand gleichsetzen oder verwechseln. Du hast sicher genügend Ideen, die neu erlangte Freizeit mit selbstgewählter Aktivität oder auch mal mit Ruhe zu füllen. Und solange es in deinem Umfeld noch Fahrradwege und Schwimmbäder gibt ist mir auch nicht bange um Dich.

Im Namen des Kirchenvorstands der evangelischen Kirchengemeinde in Hochheim wünsche ich dir eine gesegnete Zeit, verbunden mit dem Dank für Dein Wirken in den vergangenen 17-einhalb Jahren.

Der Dank der Dir gebührt ist um ein Vielfaches größer, als ich es mit meinen dürren Worten habe ausdrücken können.

DANKE!

Bildergalerie

Osterkerze 2020 wurde im Gottesdienst am 17. Mai 2020 angezündet

BEFORE I DIE - BEVOR ICH STERBE

Ein ökumenisches Projekt vom 2. bis 23. Juni 2019 - Rückblick

Mit einem Gottesdienst wurde am Sonntag, 23. Juni, 18:00 Uhr auf dem Platz an der Alten Malzfabrik das dreiwöchige Projekt "Before i die" beendet. Hier einige Fotos aus der Fotodokumentation des Runden Tischs Ökumene.