Konfirmation Gruppe II am Christsee

Pfrin. Rahmsdorf

Am vergangenen Sonntag wurde die zweite Gruppe der diesjährigen Konfirmanden und Konfirmandinnen von Pfarrerin Dr. Olivia Rahmsdorf am Christsee eingesegnet. Ihre Aufnahme in die Gemeinde wurde von Sonnenschein und quakenden Fröschen begleitet. Trotz Masken, begrenzter Personenanzahl und Abstand genossen die Konfirmanden und Konfirmandinnen den besonderen Tag.

Am Vorabend der Konfirmation versammelten sich die Acht mit ihren drei Begleitpersonen in der evangelischen Kirche, um das Abendmahl zu feiern. Dazu wurden acht kleine und schön dekorierte Tische aufgestellt. Neben Wein oder Traubensaft, Brot und der Taufkerze befand sich auch ein kleiner Teller auf jedem Tisch. Dieser Teller hatte eine wichtige Bedeutung für die Teilnehmenden, denn die Konfirmanden und Konfirmandinnen hatten ihn erst zerschlagen und dann nach einem japanischen Brauch wieder repariert. Die Scherben wurden wieder zusammengeklebt und die noch immer sichtbaren Risse mit einem Goldstift betont. Die Bedeutung dieser Art von Reparatur ist, dass Makel und Fehler jeden einzigartig machen. So lernten auch die Konfirmanden und Konfirmandinnen, dass Fehler oder Makel zu jedem Menschen dazu gehören und es darauf ankommt, wie man mit ihnen umgeht. Das alles brachte der kleine Teller zum Ausdruck. Das Abendmahl wurde mit wunderschöner Musik von Selma Spangenberg (Geige) und Richard Henger (Klavier) begleitet.

Am Tag der Konfirmation erhielten die Konfirmanden und Konfirmandinnen neben der Urkunde auch einen Karabinerhaken zum Zeichen des Zusammenhalts und als Symbol für Halt im Leben. Dieses Geschenk erinnerte auch an die abenteuerlichen Kletteraktionen während der Konfizeit.

Obwohl die Konfirmationsgruppe die meisten ihrer Treffen über Zoom veranstaltete, kreierten sie trotzdem ihr eigenes Banner zum Motto „Nicht verzichten auf …“ in der Burgeffstraße, plante und führte ihren eigenen Vorstellungsgottesdienst aus und spielte Spiele während der Zoomkonferenzen.

Nachdem die Konfirmanden und Konfirmandinnen ihren Glauben mit dem Glaubensbekenntnis bestätigt, das „Vater unser“ gemeinsam gesprochen und schließlich auf die Frage, ob sie konfirmiert werden wollen, „Ja, mit Gottes Hilfe“ geantwortet hatten, kam der Moment, auf den sie sich monatelang vorbereitet hatten: der Segen. Mit der durch die Konfizeit gewonnen Reife, Kraft und Zuneigung zu Gott ließen sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen mit Gott verbinden und starteten in einen neuen Lebensabschnitt.

Durch Gitarrenbegleitung von Jonas und Gesang von Anjuschka wurde die feierliche Stimmung nochmals unterstrichen. Die Familien und vor allem die Konfirmierten bedanken sich bei Familie Trimpel, dass sie den Christsee für dieses wunderschöne Ereignis nutzen durften. Ein großer Dank geht auch an Pfarrerin Dr. Olivia Rahmsdorf, Pfarrerin Mirjam Ambrozic sowie an den Kirchenvorstand, Inge Seemann, Sascha König für die Technik und alle anderen Helfer und Begleiter.

Von Lina Wypior (Konfirmandin)

Konfirmation unter freiem Himmel am See

Pfrin. Ambrozic

Wochenende 15./16. Mai 2021 am Christsee
Ausschließlich für Konfirmand:innen und deren Angehörige

Hier kommen Sie zum YouTube Video

 
Ein einzigartiger Gottesdienst

Am vergangenen Sonntag wurden die ersten 8 der 16 Konfirmanden und Konfirmandinnen in die evangelische Gemeinschaft aufgenommen. Mit großem Bangen wegen der schlechten Wetterlage und ausgerüstet mit Regenjacken und Regenschirmen, kamen alle am Christsee in Hochheim zusammen.

Zuvor war bei der Stadt Hochheim ein Hygienekonzept eingereicht worden, mit einer festgelegten Personenzahl, Maskenpflicht und negativen Tests. So waren alle Familien erleichtert, dass die Feier in einem außergewöhnlichen Rahmen im Freien stattfinden konnte.

Am Vorabend wurde in der evangelischen Kirche unter dem Motto „Perfekt in der Unvollkommenheit“ das erste Abendmahl für die Konfirmandinnen und Konfirmanden zelebriert. Die Jugendlichen saßen zusammen mit jeweils drei ihrer Angehörigen an kleinen, schön dekorierten Tischchen. In der Mitte stand eine kleine Schüssel, die die Jugendlichen, während der Konfizeit erst mit dem Hammer zerschlagen und dann wieder zusammengeklebt hatten. Das Ritual basiert auf einem japanischen Brauch, bei dem reparierte Gegenstände mehr Wert erhalten, nachdem sie mit Kleber mit Goldstaub wieder zusammengefügt wurden. Die Risse machen die Gegenstände einzigartig. So machen auch die Jugendlichen im Leben die Erfahrung, dass sie durch Schicksalsschläge an Reife gewinnen. Durch die musikalische Umrahmung durch Selma Spangenberg (Geige) und Richard Henger (Klavier) wurde eine wundervolle Atmosphäre geschaffen.

In diesem Jahr war die Konfizeit der Jugendlichen geprägt von Zoom-Sitzungen statt persönlicher Konfi-Stunden und auch sonst mussten sie aufgrund von Corona auf vieles verzichten. Dennoch haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden zwei schöne Kletterausflüge machen können. Einer der Ausflüge führte die Gruppe in Begleitung von Inge Seemann nach Taunusstein und ein weiterer zur Kletterwand bei der Mülldeponie.

Aus diesem Grund stand der Konfirmationsgottesdienst am vergangenen Sonntag unter dem Motto „Gut gesichert“. Mit „Ich bin frei“, der Geschichte zweier Bergsteiger, die im Rahmen des Gottesdienstes verlesen wurde, wurde verdeutlicht, wie diese beiden Gipfel nur gemeinsam erklimmen können. Beim Klettern sind sie verbunden durch die richtige Ausrüstung, durch ein Seil und durch Vertrauen auf den anderen. Dieses Bild lässt sich auf unser Leben übertragen: alleine kommt man im Grunde auch im Leben nicht gut voran. Man benötigt Vertrauenspersonen, die einem Halt geben und einen stärken. Jeder braucht Menschen, auf die er sich verlassen kann. Für die Konfirmanden und Konfirmandinnen heißt das, dass auch Gott mit ihnen verbunden sein möchte. Er möchte sie halten und sichern wie ein Karabinerhaken den Bergsteiger beim Klettern. Als Erinnerung an die Feier bekamen alle Konfirmanden und Konfirmandinnen einen Karabinerhaken geschenkt.

Begleitet von einem Froschkonzert im Hintergrund wurden die Jugendlichen von Pfarrerin Mirjam Ambrozic und ihrem selbstausgewählten Konfirmationsspruch gesegnet. Im Namen des Kirchenvorstandes hieß Wolfgang Weber die Jugendlichen in der Gemeinde willkommen und lud sie ein, in Zukunft aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen. Leider fing es kurz an zu nieseln, aber wie durch ein Wunder schien nach dem gemeinsam gesprochenen „Vater unser“ wieder die Sonne.  Das tolle Ambiente von See und Natur wurde atmosphärisch untermalt durch zauberhaften Gesang und Gitarrenbegleitung von Anjuschka und Jonas. Die Technik wurde von Sascha König gestellt. Vor Beginn des Gottesdienstes machte Iris Schmitz Fotos von den Konfirmanden und Konfirmandinnen. Alle beteiligten Familien bedanken sich bei allen, die dieses Ereignis möglich gemacht haben, insbesondere Pfarrerin Mirjam Ambrozic und Dr. Olivia Rahmsdorf, die KV Mitglieder, sowie Familie Christ für die Bereitstellung des Geländes.

Beseelt und glücklich zogen alle Familien nach Hause, um dort die Konfirmation in kleinem Kreis zu feiern. Auch wenn diese Konfirmation durch Corona anders war, so war sie ein unvergessliches Erlebnis für alle.  

Konfirmiert wurden Leon Fink, Leonard Fleig, Yael Kümpel, Nicole Pelka, Dominik Ranz, Tiago Serrano, Milla Spangenberg und Lukas Trimpel.

                                                                 

Kerstin Fleig-Egerlandt

Vorstellungsgottesdienst 2021 am Christsee

Mit allen Wassern gewaschen

Sonntag, 2. Mai 2021 am Christsee
Ausschließlich für Konfirmand:innen und deren Angehörige

Pfrin. Ambrozic / Pfrin. Dr. Rahmsdorf
mit Taufen von Konfirmand:innen

Hier haben Sie die Möglichkeit, den Vorstellungsgottesdienst nachzulesen und die wertvollen Gedanken 
der Konfirmand:innen kennen zu lernen.

Kollekte: Für Straßenkinder e.V.


Rückblick auf den Vorstellungsgottesdienst
Die Bilder wurden aufgenommen von Marijke Muno und Pauline Proske

Bereit für die „wilden Gewässer des Lebens“

Das Symbol des Wassers und seine vielfältige Bedeutung im christlichen Glauben stand im Mittelpunkt des Vorstellunggottesdienstes der 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirche in Hochheim.

Die Corona Pandemie sorgt dafür, dass wenig so stattfinden kann, wie wir es gewohnt sind. Und so musste auch für den diesjährigen Vorstellungsgottesdienst ein anderer Rahmen gefunden werden, damit die 16 Hauptpersonen und ihre Familien überhaupt zusammen kommen konnten. Statt in der evangelischen Kirche fand die Feier unter freiem Himmel am Christsee statt. Dieser erwies sich trotz kühler Temperaturen als stimmungsvoller und feierlicher Ort, der noch dazu das Thema Wasser eindrucksvoll unterstrich. Und so saßen die Gottesdienst-Teilnehmer*innen nicht auf Kirchenbänken, sondern auf bunten Picknickdecken, und der Altar mit einem schlichten Holzkreuz stand nur wenige Meter vom Seeufer entfernt. Besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes war die Taufe von drei der Konfirmand*innen mit Wasser aus dem Christsee.

Der Gottesdienst wurde von der Begrüßung bis zum Segen am Ende komplett von den Konfirmand*innen gestaltet. Unter der Überschrift „Mit allen Wassern gewaschen“  hatten die Jugendlichen gemeinsam eine Predigt vorbereitet, in der jede*r eine andere Bibelstelle, in der dem Wasser eine besondere Bedeutung zukommt, interpretierte. Dabei ging es um Wasser als Ursprung allen Lebens, als Kraftquelle, Hoffnung und Erlösung. Die Konfirmand*innen brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, selbst für andere zu einer stärkenden Quelle und zum Segen zu werden.

In Vorbereitung auf den Gottesdienst hatten die Konfirmand*innen kleine Flöße aus gemeinsam gesammelten Stöcken und Ästen gebaut. Diese ließen sie am Ende der Veranstaltung gemeinsam auf dem Christsee zu Wasser. Zuvor hatten sie in ihren Texten ihre Bitten und Wünsche an Gott formuliert: Er möge sie beschützen, wenn für sie bald ein neuer Lebensabschnitt beginnt und ihr Floß sich „auf die wilden Gewässer des Lebens“ begibt.

Am Ende des Gottesdienstes dankten die Pfarrerinnen Olivia Rahmsdorf und Mirjam Ambrozic „ihren“ Konfirmand*innen herzlich für die gelungene Gestaltung der Feier. Für die musikalische Umrahmung sorgte Tobias Kuhs, der mit Gesang und Gitarre ebenfalls das Thema Wasser unterstrich. Die Kollekte des Gottesdienstes geht auf Wunsch der Konfirmand*innen an Straßenkinder e.V., einen Verein, der sich um obdachlose Kinder und Jugendlich kümmert.

Nun freuen sich die 16 Jugendlichen auf ihre Konfirmationen am 16. Mai und 13. Juni, die ebenfalls am Christsee als Freiluft-Gottesdienste stattfinden werden.

02.05.2021

Isolde Debus-Spangenberg

Rückblick: Konfirmanden klettern

Ein Projekt kurz vor dem erneuten Lockdown

Am 29.Oktober kletterten die Konfirmanden und Konfirmandinnen an der Kletterwand der Mülldeponie in Wicker.

Ein Projekt, das Inge Seemann, Pauline Proske, Alexander Ditinger und Pfarrerin Mirjam Ambrozic noch kurz vor dem Lockdown erleben wollten. In zwei Kleingruppen ging es an die Wand und trotz Regen hatten alle einen riesen Spaß, besonders als es dunkel wurde und die Flutlichtanlage anging!

Lust auf Konfirmanden - Unterricht?

dann schau doch mal hier rein

Konfi-Trailer

In diesem Video stellen einige Teamer und ehemalige Konfis vor, was sie an ihrer Konfizeit besonders fanden, warum dies generell eine schöne, abenteuerreiche Zeit ist, und warum es sich in jedem Fall lohnt einmal Konfi gewesen zu sein. Die Aufnahmen entstanden Anfang Juni 2020.

Konfirmationssprüche

Hier geht es zur Auswahl von Konfirmationssprüchen.

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Konfirmandenarbeit

Rahmenkonzept Konfirmandenarbeit

(hier auch als pdf-Datei herunterladbar)

 

Vorwort

Die Konfirmandenarbeit ist ein Schwerpunkt der evangelischen Kirchengemeinde Hochheim.
Das ergibt sich schon aus der konstant hohen Anzahl von Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Gemäß der Verwaltungsverordnung für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden der EKHN vom Juli 2016 hat der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Hochheim am   26. April 2017 folgendes Rahmenkonzept beschlossen:

 

Herausforderungen

Die heutige Konfirmandenarbeit steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Als besonders relevant erachten wir folgende Themen:

1) Tradition und Gegenwart – „Christlicher Glaube, von gestern und doch für heute?“

Alle, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit begleiten und unterrichten, sind herausgefordert

  • den Jugendlichen grundlegende Glaubensinhalte verständlich zu machen
  • die Jugendlichen mit Menschen in Kontakt zu bringen, an denen sie spüren können, dass diese Tradition für deren Gegenwart wichtig ist
  • die Jugendlichen erleben zu lassen, dass Glauben ein nie abgeschlossener Prozess ist und dass Traditionen zwar bleiben, sich die eigene Weise zu glauben im Wandel des Lebens aber verändert
  • sowohl als Lehrende und auch als offene Gesprächspartner/in für die Jugendlichen da zu sein
  • zu vermitteln, dass der christliche Glaube auch nach der Konfirmation ihr Leben begleiten kann

 

2) Gottesdienst – „Wie kann Gottesdienst für Jugendliche attraktiv sein?“

Alle, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit begleiten und unterrichten, sind herausgefordert

  • die Jugendlichen mit der gottesdienstlichen Liturgie vertraut zu machen, dass sie sich an liturgischen Abläufen (Vater Unser, Glaubensbekenntnis, liturgische Gesänge) aktiv beteiligen können und Handlungssicherheit gewinnen
  • die Jugendlichen mit dem Kirchenraum vertraut zu machen und ihnen diesen als sakralen Raum nahezubringen
  • eine Atmosphäre zu schaffen:
  • in der sich die Jugendlichen im Gottesdienst als willkommen erleben und sich wohlfühlen können
  • in der sich die Jugendlichen emotional und spirituell beteiligen können und sich gemeint und angesprochen fühlen
  • so dass sie sich als Teil der ganzen Gottesdienstgemeinde verstehen können
  • die Jugendlichen zu motivieren, gestaltend in Gottesdienstfeiern mitzuwirken

 

3) Lebensrelevanz – „in der Konfirmandenzeit geht es um mich, ich bin gemeint“

Alle, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit unterrichten und begleiten, sind herausgefordert

  • die Jugendlichen unter Berücksichtigung der Lebenssituation jedes Einzelnen an den christlichen Glauben heranzuführen
  • den Jugendlichen Raum zu geben für ihr sehr offenes religiöses Welt- und Lebensverständnis, das sich häufig wie eine Patchwork-Religion zeigt, und alle ihre Zweifel ernst zu nehmen
  • den Jugendlichen Entwicklungsmöglichkeiten für ihre religiösen Vorstellungen anzubieten
  • den Jugendlichen zu helfen, auskunftsfähig über den christlichen Glauben zu werden
  • sich den Jugendlichen als GesprächspartnerIn anzubieten, um entdecken zu können, wie sich christlicher Glaube auf das alltägliche Leben und jedes Entscheiden und Tun auswirkt und in die Gestaltung von Beziehungen hineinwirkt

 

4) Nachhaltigkeit – „Und was bleibt von der Konfirmandenzeit?“

Alle, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit begleiten und unterrichten, sind herausgefordert

  • die Jugendlichen zu ermutigen, sich auch nach der Konfirmandenzeit einen Platz in der Gemeinde zu suchen und sich weiterhin als Teil der Gemeinde zu verstehen
  • den Jugendlichen die Kirchengemeinde als einen Ort des gemeinschaftlichen Lebens zu erkennen zu geben, an den man zu jeder Zeit und auch in kommenden Wohnorten zurückkehren kann
  • die Jugendlichen erfahren zu lassen, dass Menschen aus verschiedenen sozialen Milieus und verschiedenen Altersstufen in einer Kirchengemeinde zusammen beheimatet sind
  • die Jugendlichen Einblick gewinnen zu lassen, dass Gemeinde ein Ort ist, an dem man ehrenamtlich gestaltend mitwirken kann, und sie dafür mit Menschen zusammentreffen zu lassen, die im Gemeinwesen etwas bewegen wollen

 

Ziele
Am Ende ihrer Konfirmandenzeit sollen die Konfirmandinnen und Konfirmanden sagen können:

  1. Ich sage „Ja“ zum Glauben und zu meiner Taufe
    1. Ich habe erfahren, wie wichtig Gemeinschaft für meinen Glauben ist und wie sie sich auf der von Jesus gestifteten Gemeinschaft gründet.
    2. Ich weiß, auf welchen Grundlagen der christliche Glaube beruht.
    3. Ich habe mir über meinen christlichen Glauben (an Gott und wer Jesus für mich ist) Gedanken gemacht und darüber, was der Glaube für mich bedeutet.
    4. Ich verstehe, was meine Taufe bedeutet.
  1. Ich bin Teil der Gemeinde
    1. Ich habe Aufbau und Einrichtungen meiner Gemeinde kennengelernt.
    2. Ich kann den Gottesdienst in seinem Ablauf mitfeiern.
    3. Ich habe das Abendmahl als Gemeinschaft stiftendes Ereignis kennengelernt.
    4. Ich habe meine Konfirmandengruppe als wertschätzende Gemeinschaft erlebt, in der alle ihren Platz finden.
    5. Ich habe in meiner Gemeinde ökumenische Arbeit erlebt, die mir die Augen für die weltweite Verbundenheit der Christen geöffnet hat.
    6. Ich habe Menschen in meiner Kirchengemeinde erlebt, die sich für eine tolerante und wertschätzende Begegnung mit Menschen anderer Konfession, Religion und Nationalität einsetzen.
  2. Ich werde gestärkt durch Gott
    1. Ich habe ausprobiert, wo und wie ich Gott begegnen kann, und etwas für mich dabei gefunden.
    2. Ich habe ein Gespür dafür entwickelt, dass ich ein Kind Gottes bin, und Gott mich so annimmt, wie ich bin.
    3. Ich habe erlebt, dass Beten stärkend sein kann.
    4. Ich habe Gottesdienste und Andachten mitgefeiert und andere Formen des geistlichen Lebens erlebt und darin etwas von Gottes Zuwendung für mich entdecken können.
    5. In meinem Konfirmationsgottesdienst will ich Gottes Segen erleben.

 

Zur praktischen Organisation der Konfirmandenarbeit

  1. Die getauften Jugendlichen des betreffenden Jahrgangs bekommen um Ostern die Einladung zum Konfirmationskurs. Um auch bisher nicht getaufte Jugendliche anzusprechen, wird die Einladung auch über Presse und Homepage veröffentlicht.
    Eine Einladung geht auch ins Antoniushaus zur Weitergabe dort.
    Die Jugendlichen, die sich anmelden, sind in der Regel zwischen 12 und 13 Jahren alt.
  2. Vor Beginn der Konfirmandenzeit findet ein Abend zur Information der Eltern und ein Schnuppernachmittag für die interessierten Jugendlichen statt.
  3. Die Konfi-Kurse starten nach den Konfirmationen des Vorjahrgangs und enden mit der Konfirmation. Die Konfirmationen liegen in der Regel zwischen Ostern und Pfingsten.
  4. Zu Beginn der Konfirmandenzeit werden die neuen Konfirmandengruppen mit einem Gottesdienst begrüßt.
  5. Die Gruppengröße soll die Anzahl von 16 nicht überschreiten.
  6. Die Konfi-Kurse finden regelmäßig dienstags bzw. donnerstags am Nachmittag statt.
    Einzelne Projekttage und Wochenendveranstaltungen sind während der Konfi-Zeit vorgesehen.
  7. Der Konfirmandengruppen werden von beiden Pfarrerinnen betreut.
    Konfi-TeamerInnen wirken bei der Durchführung der Konfi-Kurse mit, ebenso die Gemeindepädagogin.
  8. Alle KonfirmandInnen arbeiten mit dem Konfi-Pass, der für jeden Jahrgang aktualisiert wird. Die Erledigung der Pflichtaufgaben des Konfi-Passes ist Voraussetzung für die Konfirmation.
  9. Im Verlauf der Konfirmandenzeit finden in der Regel 3 Elternabende statt.
  10. Es findet mindestens eine Konfirmandenfahrt statt.
  11. Einige Wochen vor der Konfirmation feiern die Konfirmandengruppen ihren
    Vorstellungsgottesdienst.
  12. Die Abendmahlsfeier findet am Vorabend des Konfirmationssonntags statt.
  13. Soweit möglich beteiligen sich die Konfirmandengruppen an den Veranstaltungen des Stadtjugendpfarramtes Wiesbaden.
  14. Im Jahr nach der Konfirmation werden die Konfirmierten zu einzelnen Treffen und besonderen Aktivitäten in der Gemeinde von der Gemeindepädagogin und/oder den Pfarrerinnen eingelade
  15. Ab dem zweiten Jahr nach der Konfirmation können die Konfirmierten als TeamerInnen in der Konfirmandenarbeit mitwirken. Sie werden von der Gemeindepädagogin ausgebildet und fortlaufend begleitet.

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